Nachlese zu den FrauenFilmTagen 2011

|:Plakat der FrauenFilmTage 2011:|

Liebe Freundinnen und Freunde der FrauenFilmTage 2011.

Nach einer sehr erfrischenden und kurzweiligen Eröffnung der FrauenFilmTage durch Emmy Werner, ehemalige Direktorin des Volkstheaters, starteten im sehr gut besuchten Filmcasino die FrauenFilmTage 2011 am 24.2. mit der Österreichpremiere des Films „Chicas”, dem ersten Spielfilm der bekannten Autorin Yasmina Reza.

Eine Woche – bis 3.3. – zeigten wir im Filmhaus Kino Österreichpremieren und die Weltpremiere des Filmes „Die Lust der Frauen” von Gabi Schweiger, der zum Festivalhit der FrauenFilmtage 2011 wurde. Die Protagonistinnen waren im Kino anwesend und zeigten durch ihre klaren Statements, dass sexuelle Lust im Alter kein Ablaufdatum hat.

Besonders großes Interesse gab es auch an „W.A.R. Women Art Revolution” von Lynn Hershman-Leeson, „My Tehran for Sale” von Granaz Moussavi, „Sidonie” von Karin Brandauer (Personale) und „Liebe Geschichte” von Jo Schmeiser und Simone Bader. Der Andrang war so groß, dass wir nicht alle Kartenwünsche erfüllen konnten. „Die Lust der Frauen” kam daraufhin regulär ins Kino.

Die Personale 2011 widmeten wir der bereits 1992 verstorbenen Filmemacherin Karin Brandauer. Wir freuten uns, dass wir Arbeitskolleginnen und -kollegen sowie Familienmitglieder im Filmhaus Kino begrüßen konnten und danken: Christian Berger (Kameramann), Marika Green (Schauspielerin), Heide Kouba (Drehbuchautorin), Klaus Maria Brandauer (Regisseur und Schauspieler) und Erich Hackl (Schriftsteller). Ihre Anwesenheit und Podiumsgespräche ermöglichten dem Publikum, Karin Brandauers Werk näher kennen zu lernen oder wieder zu entdecken.

Zu Gast in Wien waren die Regisseurinnen Salome Pitschen zum Film „mittendrin” und Mahasen Nasser-Eldin zum Film „Masarat”. Zu „Pnina Feiler, a Communist Nurse” begrüßten wir Paula Abrams-Hourani (Frauen in Schwarz) als Podiumsgästin und zum Film „W.A.R. Women Art Revolution” Gudrun Ankele.

Hinter unseren Erwartungen blieben die Filme aus Palästina und Israel. Diese Region, die derzeit im Schatten der aktuellen Entwicklungen in Ägypten, Tunesien und Libyen steht, wurde – in ZuschauerInnenzahlen gemessen – wenig nachgefragt.

Danke an alle UnterstützerInnen, FördergeberInnen, MedienpartnerInnen und KooperationspartnerInnen für die Unterstützung der FrauenFilmTage 2011!

Bis bald beim nächsten FrauenFilmTage-Special.
 
Gabi Frimberger
Festivalleiterin

 

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