Filme zu „green action“
DF/EF - deutsche/englische Fassung
OmdU/OmeU - Original mit deutschen/englischen Untertiteln
Just do it

„green action“
Emily James, Großbritannien 2011, 90 Min, Dokumentarfilm, Farbe, DVD, EF
„Just Do It“ ist ein mitreißender Dokumentarfilm über die Arbeit von UmweltaktivistInnen. Über den Lauf eines Jahres hat die Regisseurin Emily James verschiedene AktivistInnen durch sämtliche Höhen und Tiefen begleitet. So erfährt man, wie ein Kraftwerk am besten besetzt wird, welche Rechte verhafteten Protestierenden zustehen und dass partizipatorische Entscheidungsfindungen ihre Tücken haben.
„Just Do It“ ist ein Film, der Mut und Hoffnung macht, indem er zeigt, dass es Menschen gibt, die sich über die Zukunft dieses Planeten nicht nur Gedanken machen, sondern auch in Aktion treten um für ihre eigenen Visionen einzustehen.
Vorführung Fr. 2.3. 21:30 Just do it
In Kooperation mit:
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Seed Warriors

„green action“
Mirjam von Arx, Katharina von Flotow, Schweiz 2010, 89 Min, Dokumentarfilm, Farbe, DVD, OmdU
„Seed Warriors“ greift die Frage auf, welche Aussichten wir angesichts der sich bereits in Gang befindlichen Klimaerwärmung haben. Zwei Ansätze, die sich mit der bedrohten Artenvielfalt und der Ernährungssicherheit auseinandersetzen, präsentiert der Film.
Da gibt es einerseits die Saatgutbank im norwegischen Svalbard, wo Samenproben aus der ganzen Welt gelagert werden, um im Fall von Katastrophen eine Rücklage zu haben. Gleichzeitig experimentiert die Mais-Expertin Marianne Bänziger in Nairobi mit Maissorten, die auch bei ungünstigen Bedingungen noch hohe Erträge liefern.
Der Film besticht durch seine pragmatischen ProtagonistInnen, die mit Ruhe an Lösungen arbeiten, ohne die Dramatik der Lage zu verharmlosen.
Vorführung Mi. 7.3. 17:30 Seed Warriors
In Kooperation mit: ![[:Rio+20:]](fileadmin/fft/img/orgs/Rio-20_K.jpg)
Silent Snow

„green action“
Jan van den Berg, Pipaluk Knudsen-Ostermann, Niederlande 2011, 71 Min, Dokumentarfilm, Farbe, DVD, OmdU
Die Grönländerin Pipaluk Knudsen-Ostermann steht im Mittelpunkt dieses Films, der sich mit der zunehmenden Verschmutzung der Weltmeere beschäftigt. Auf einer Reise, die sie nach Tansania, Indien und Costa Rica führt, möchte sie die Ursachen für die Verschmutzung ergründen.
Besonders beeindruckt dabei die ruhige, unaufgeregte Art, die Pipaluk Knudsen-Ostermann bei ihren Recherchen an den Tag legt. Die Gespräche mit AktivistInnen und Betroffenen in den einzelnen Ländern finden auf gleicher Augenhöhe statt und sind von gegenseitigem Interesse geprägt. Lokale Probleme und die Suche nach Lösungen fügen sich so zu einem Bild der globalen Verflechtung zusammen. Und es wird deutlich, dass es mehr Parallelen zwischen dem Leben in der grönländischen Eiswüste und jenem in der tansanischen Savanne gibt, als man zunächst annehmen möchte.
Vorführung Mo. 5.3. 17:30 Silent Snow
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The naked option

„green action“
Candace Schermerhorn, USA/Nigeria 2011, 75 Min, Dokumentarfilm, Farbe, DVD, OmeU
Hinter diesem ungewöhnlichen Filmtitel verbirgt sich ein spannender Dokumentarfilm über Widerstandskämpferinnen im Nigerdelta. „The Naked Option“ erzählt über die Auswirkungen der Umweltverschmutzung durch die Ölproduktion in einer Region, in der Umweltauflagen ignoriert werden und die lokale Bevölkerung in keiner Weise von dem Reichtum profitiert. Die Regisseurin begleitet Aktivistinnen wie Emem Okon, die auf dem Grassrootslevel das Empowerment der Frauen vorantreiben und sie über ihre Rechte aufklären.
Die solcherart gestärkten Frauen besetzen die Produktionsgelände und drohen als letztes Ressort ein kulturelles Tabu zu brechen – nämlich sich in der Öffentlichkeit auszuziehen – um den Ernst ihrer Lage zu verdeutlichen und ihre Forderungen durchzusetzen.
Vorführung Do. 8.3. 21:30 The naked option
In Kooperation mit: ![[:Rio+20:]](fileadmin/fft/img/orgs/Rio-20_K.jpg)