Filmpremieren
DF/EF - deutsche/englische Fassung
OmdU/OmeU - Original mit deutschen/englischen Untertiteln
Liebesgrüße aus den Kolonien

Österreichpremiere
Nathalie Borgers, Belgien/Frankreich 2011, 74 Min, Dokumentarfilm, Farbe, BetaSP, OmdU
Die Tochter eines belgischen Kolonialbeamten und einer ruandischen Frau, Susanne wurde 1926 geboren. Im Alter von 4 Jahren wurde sie von ihrem Vater von Afrika nach Europa gebracht, damit sie eine gute Bildung erhält. Sie ist, so sahen es die Leute in der Kolonialzeit, „eine Mulattin, die vor dem Negerschicksal gerettet wurde.“
Auf einem Familienfoto entdeckt die Regisseurin ihre farbige Tante, von der bisher sie nichts wusste. Der Film bricht das Schweigen über Susannes Geburt und Existenz in der Familie und begibt sich dabei tief in die Geschichte des Kolonialismus im Kongo und in Ruanda.
Nathalie Borgers, bekannt durch ihre Filme „Kronenzeitung: Tag für Tag ein Boulevardstück“ und „Frauenkarawane“ präsentiert im Rahmen der FrauenFilmTage 2012 ihren neuen Film als Österreichpremiere!
Vorführung So. 4.3. 19:30 Liebesgrüße aus den Kolonien
VIS-Kurzfilmprogramm

Filmstill „Pashmaloo / Hairy“
Österreichpremiere
VIS zu Gast bei den FrauenFilmTagen 2012
Das Programm beinhaltet eine großzügige Auswahl an Filmen von Frauen, die sich mit kulturellen, politischen Fragen und Identität auseinandersetzen. Zudem wird das Programm eine kleine Reise zum Kurzfilm sein, der bisher bei den FrauenFilmTagen nicht etabliert war. Musikvideo-ähnliche Arbeiten, dokumentarische Arbeiten, Spielfilme, Animation, Experimente und experimentelle Arbeiten treffen aufeinander. Mit den Filmen „Buenos Aires Recyclers“ und „Planet Z“ sind zwei Filme dabei, die sich von den starken Identitäts- und Genderfilmen abgrenzen, jedoch zu einer Genre-Diversität beitragen.
Buenos Aires Recyclers - Recyclers #2 (Österreichpremiere)
Nikki Schuster, Argentinien/Österreich 2011, 6 Min
Schuster animiert in ihrem neuesten Film Müll aus der argentinischen Metropole. „Buenos Aires Recyclers“ ist der zweite Teil ihrer Kunstfilmreihe „Recyclers“.
Féminin, Masculin (Feminine, Masculine)
Sadaf Foroughi, Iran/Südafrika 2007, 9 Min
In diesem Bus ist die iranische Welt verdreht: Frauen sitzen im vorderen, Männer im hinteren Teil des Fahrzeugs. Überraschung, Ärgernis, Diskussionen. Das alles wegen der Person am Steuer: der ersten Busfahrerin Teherans, die in dieser Doku porträtiert wird.
Eine Dokumentation über die Geschlechterrollen im Iran. An den strengen Regeln der iranischen Gesellschaft wird ein wenig gerüttelt.
Pashmaloo / Hairy (Österreichpremiere)
Ana Lily Amirpour, Iran/USA 2010, 17 Min
Farah ist ein Teenager aus den USA und ein bisschen wilder als Nilou, die im Iran aufgewachsen ist. Die Mädchen unternehmen einen Ausflug zu einem Hügel, wo sie in Ruhe Musik hören und allein sein wollen. Zwischen ihnen brechen Differenzen auf, als Farah zu erklären versucht, warum sich Frauen epilieren sollten.
Pour toi je ferai bataille (For You I Will Fight)
Rachel Lang, Belgien 2010, 21 Min
Den emotionalen Irrungen und Wirrungen der Adoleszenz geschuldete Haltlosigkeit lässt die junge Ana eine ungewöhnliche Entscheidung treffen: für den Militärdienst. Trotz des rauen Tons, der Erniedrigung und ähnlich Fragwürdigem, das die Grundausbildung mit sich bringt, scheint sie hier in gewisser Weise das zu finden, wonach sie sich sehnt.
Planet Z (Österreichpremiere)
Momoko Seto, Frankreich 2011, 9:30 Min
Irgendwo in den Weiten des Alls existiert der Planet Z. Er ist von Pflanzen bevölkert, und das Leben scheint harmonisch und schön. Doch die Idylle wird langsam von schmierigen Eindringlingen zersetzt.
Egodyston
Xenia Lesniewski, Deutschland 2009, 3 Min
Egodyston, auch Ich-Dystonie: Zustände, die von der jeweiligen Person als nicht eigentlich zu ihr gehörig wahrgenommen bzw. als fremd und störend erlebt werden. Mäandernd zwischen Musikvideo und Animationsexperiment beschäftigt sich Xenia Lesniewski in ihren poppigen und assoziativen Bildern mit der weiblichen Sexualität. Die Frau als Monstrum, als Kreuzung zwischen Schwan und Mensch, als Gefangene ihrer eigenen Sexualität.
Vorführung Sa. 3.3. 21:30 VIS-Kurzfilmprogramm
In Kooperation mit: ![[:VIS (Vienna Independent Shorts):]](fileadmin/fft/img/orgs/vis.png)