FOKUS Kämpferinnen

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Africa Rising

FOKUS Kämpferinnen

Paula Heredia, Kenia/ Mali/ Somalia/ Tansania/ USA 2009
Dokumentarfilm, 62 Min, Farbe, OmeU

Agnes zieht in Kenia von Dorf zu Dorf und leistet Aufklärungsarbeit gegen weibliche Genitalverstümmelung – immer noch ein Schicksal, das 140 Millionen Mädchen weltweit erleiden und ein Tabuthema in den afrikanischen Gesellschaften ist. AktivistInnen in fünf afrikanischen Ländern begehren kollektiv auf und kämpfen gegen die grausame Tradition.

Nach dem Film Publikumsgespräch mit Umyma Eljelede.

 

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African Pride

FOKUS Kämpferinnen

Laura Fletcher, Irland 2014
Dokumentarfilm, 59 Min, Farbe, EF + tw. eU

Die Südafrikanische Verfassung war die erste weltweit, die ein Verbot von Diskriminierung aufgrund sexueller Orientierung festhielt. Aber Rechte können über Realitäten hinweg täuschen. Homophobie in Form von gewalttätigen Übergriffen, Vergewaltigungen und Morden steht in Südafrika nach wie vor auf der Tagesordnung. Nichtsdestoweniger ist die Antwort auf diese Gewalt Sichtbarkeit und Präsenz. Immer mehr Trauernde, MitstreiterIinnen, FreundInnen und Überlebende gehen auf die Straße und zeigen sich auf Gedenk- und Protestmärschen und zu Pride Paraden in den Townships. Die Dokumentation African Pride begleitet jene, die sich dafür entschieden haben, sichtbar zu sein und nicht mehr zu schweigen oder zu verstecken. Sie widmet sich dieser unbeirrbaren und bunten Bewegung, ihrer Erfolge und der verbleibenden Herausforderungen.

Nach dem Film Publikumsgespräch mit Karin Rick, Laura Fletcher, Theodora Patkos und Irene Brickner.

In Kooperation mit

 

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© Alamode Film

Das Mädchen Hirut (Difret)

FOKUS Kämpferinnen

Zeresenay Berhane Mehari, Äthiopien 2014
Spielfilm, 99 Min, Farbe, OmdU

Äthiopien im Jahr 1996. Die Anwältin Meaza Ashenafi kämpft mit ihrer Organisation für die Rechte der Frauen und Kinder in ihrem Land. Als die Anwältin vom Schicksal der 14-jährigen Hirut hört, beschließt sie sofort den Fall anzunehmen. Das junge Mädchen wurde auf dem Heimweg von der Schule von einem älteren Farmer gekidnappt und vergewaltigt, um sie gemäß der örtlichen Traditionen, der „Telefa“, anschließend zur Frau zu nehmen. Doch dem mutigen Mädchen gelang die Flucht, wobei es seinen Peiniger tötete. Nachdem Hirut festgenommen wurde, droht ihr nun die Todesstrafe. Um das Leben des Mädchens zu retten, muss Meaza den fast aussichtslosen Kampf gegen jahrhundertalte Traditionen und patriarchalische Glaubenssätze aufnehmen.

DAS MÄDCHEN HIRUT beruht auf wahren Begebenheiten und wurde von der UN-Botschafterin Angelina Jolie mitproduziert.

In Kooperation mit

 

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© Preuss Film

Drei Kriegerinnen (Three Pugnacious Women – Tres mujeres guerreras)

FOKUS Kämpferinnen

Alexander Preuss und Cletus Gregor Barié, Kolumbien/ Deutschland 2014
Dokumentarfilm, 53 Min, Farbe, OmdU

Diana Avella ist Rapperin, ihre Texte richten sich vor allem gegen soziale Ungerechtigkeit. Yamili Ocampo arbeitet in Alphabetisierungs- und Bildungsprogrammen für Kinder und Jugendliche. Teresa Castrillon gründete eine Organisation, die Gewaltopfern und Angehörigen von Vermissten hilft, sich Gehör zu verschaffen und für ihre Rechte einzutreten. Die drei Frauen kämpfen in Kolumbien gegen Machismo, gegen Gewalt und engagieren sich auf provokante, aufrüttelnde und mutige Art für sozialen Frieden.

Oder wie Diana Avella rappt: „Desde Puerto Berrio, desde las communas de Medellín, desde las lomas y las barríos de Bogota tres mujeres guerreras cambiando el mundo con arte, con fe y con resistencía.” „Von Puerto Berrio, von den Vierteln Medellíns, von den Hügeln und Stadtteilen Bogotas aus verändern drei Kämpferinnen die Welt mit Kunst, Glauben und Widerstand.“

Nach dem Film Publikumsgespräch mit Natalia Zambrano.

 

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Something Necessary

FOKUS Kämpferinnen

Judy Kibinge, Kenia/ Deutschland 2013
Spielfilm, 85 Min, Farbe, OmdU

Annes Leben erfährt vor dem Hintergrund der öffentlichen Unruhen rund um die kenianischen Präsidentschaftswahlen 2007/ 08 eine Zäsur: Ihre Familie und Farm werden brutal überfallen. Nach diesen traumatischen Ereignissen fast Anne den Entschluss, sich eine neue, unabhängige Existenz aufzubauen. Sie möchte sich und ihrem Sohn, der den Überfall nur knapp überlebt hat, eine Perspektive bieten. Anne nimmt ihre Arbeit als Krankenschwester wieder auf, geht entgegen dem Rat Verwandter zurück auf die zerstörte Farm und baut diese ohne das nötige Geld dafür zu haben, wieder auf. Doch sie stößt auf Widerstände, Hindernisse und vor allem Unverständnis bei ihrem Sohn, ihren Verwandten und Freundinnen. Aber Anne erhält auch Unterstützung von unerwarteter Seite. Sie lässt sich von allen gut gemeinten und bevormundenden Ratschlägen nicht beirren, nimmt ihr Leben selber in die Hände und trifft ihre Entscheidungen selbst.

 

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The Supreme Price

FOKUS Kämpferinnen

Joanna Lipper, USA/ Nigeria 2013
Dokumentarfilm, 75 Min, Farbe, EF

Die Nigerianerin Hafsat Abiola erzählt, wie sie zur Menschenrechtsaktivistin wurde - eine Geschichte, die eng verknüpft ist mir ihrer Familiengeschichte und mit der jüngeren Vergangenheit Nigerias. Ihr Vater, Moshood Abiola, gewann 1993 die ersten demokratischen Präsidentschaftswahlen Nigerias, wurde daraufhin inhaftiert und verstarb 1998 im Gefängnis. Ihre Mutter, Kudirat Abiola, setzte sich nach der Verhaftung Moshoods für die Demokratisierung Nigerias und die Freilassung ihres Mannes ein und wurde 1996 ermordet. Die Regisseurin Joanna Lipper bewegt sich mit Archivmaterial von der Vergangenheit in die Gegenwart zu Hafsat, die den Kampf ihrer Mutter für Menschenrechte fortsetzt. Vor allem engagiert sie sich für die Rechte von Frauen, und sieht sich mehreren Herausforderungen gegenüber: einem korrupten politischen System und traditionell festgefahrenen Geschlechterrollen. Und auch ihr Name öffnet nicht nur Türen.

Nach dem Film Publikumsgespräch mit Bashir Alhaji-Shehu.

 

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Vessel

FOKUS Kämpferinnen

Diana Whitten, USA 2014
Dokumentarfilm, 90 Min, Farbe, EF

Entsetzt über die Realitäten, die Anti-Abtreibungsgesetzgebungen schaffen, hatte die Ärztin Rebecca Gomperts eine Idee: Abtreibungen auf einem Schiff in internationalen Gewässern. Ihr Projekt WOMEN ON WAVES beginnt mit einem spektakulären Medienrummel. Sie sieht sich jedoch rasch konfrontiert mit gesetzlichen Hürden, religiösen WidersacherInnen und Regierungs- und Militär!!-Blockaden.

Die Aktivistin Gomperts und ihr Team lassen sich davon nicht abhalten: Gomperts setzt nicht nur ihre ganze Person ein, sondern auch moderne Kommunikationstechnologien, um Frauen eine Abtreibung zu ermöglichen.

Der Film begleitet die Entstehung und die Arbeit der Organisation Women on Waves und zeigt mutige Frauen, die für ihre Selbstbestimmung eintreten.

Nach dem Film Publikumsgespräch mit Brigitte Hornyik.

In Kooperation mit

 

 

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