Nachlese zu den FrauenFilmTagen 2017

[: Plakat der FrauenFilmTage 2017 :]

Die FrauenFilmTage 2017 gingen am 10. März erfolgreich zu Ende, und das Team der FrauenFilmTage blickt sehr zufrieden auf das gelungene Festival zurück.

Positiv aufgenommen wurde nach unserer Eröffnung im Filmcasino der Wechsel vom Filmhaus Kino in das neu renovierte METRO Kinokulturhaus. Die ZuschauerInnen fühlten sich sofort wohl und honorierten das internationale Filmprogramm mit großem Interesse. Mit rund 2.000 BesucherInnen schlossen wir an den großen Erfolg des letzten Jahres an.

Traditionell verliehen wir bei der Eröffnung den Ehrenpreis, dieses Jahr an Elisabeth Schneider, der Geschäftsführerin des Filmfestivals in Radstadt. Die Ehrenpreisträgerin freute sich über die Auszeichnung und darüber, dass ihre wichtige Kulturarbeit auch außerhalb Radstadts wahrgenommen wird. Die Laudatio hielt Wolfgang Steininger, Geschäftsführer des Moviementos Linz und des Heimatfilmfestivals Freistadt in Oberösterreich.

Viele Filme waren besonders gut besucht. So die Eröffnung am 2.3. im Filmcasino mit dem isländisch-französischen Spielfilm L’EFFET AQUATIQUE von Sólveig Anspach. Oder zum Tribute, das wir der international bekannten Regisseurin Isabel Coixet widmeten, der Film NOBODY WANTS THE NIGHT, zu dem die Regisseurin anwesend war. Ebenso THE EAGLE HUNTRESS von Otto Bell über die junge Adlerjägerin Aisholpan, und der Film WAS HAT UNS BLOSS SO RUINIERT von Marie Kreutzer, den wir im Rahmen der Personale zu Kostümbildnerin Monika Buttinger zeigten.

In der zweiten Woche gefielen besonders DER HIMMEL WIRD WARTEN von Marie-Castille Mention-Schaar über die Radikalisierung junger Frauen, AGNUS DEI – DIE UNSCHULDIGEN von Anne Fontaine und WARUM FRAUEN BERGE BESTEIGEN SOLLTEN über die feministische Historikerin Dr.in Gerda Lerner. Der südafrikanische Spielfilm HAPPINESS IS A FOUR-LETTER WORD regte zur Diskussion mit Produzentin Bongiwe Selane an, die danach am „propro“ - Produzentinnen Programm teilnahm.

Bereits zum zweiten Mal kooperierten wir mit der Akademie der bildenden Künste in Form eines Wettbewerbes. Zum Thema „ Beziehungsformen / Liebesverhältnisse / Sexualität“ reichten Studierende aller Studienrichtungen sowie AbsolventInnen, deren Studienabschluss nicht länger als drei Jahre zurück lag, neue Kurzfilme und Arbeiten ein. Aus der Shortlist kürte eine Jury Pille-Riin Jaik als Gewinnerin des Preisgeldes von 1.000 Euro.

Anlässlich des 80. Geburtstags von Helke Sander zeigten wir ihren Dokumentarfilm „REDUPERS - Die allseitig reduzierte Persönlichkeit“ im Admiral Kino. Sie war für die Vorführung und zwei Lesungen zu den FrauenFilmTagen nach Wien gekommen.

Einige Filme aus unserem Programm wurden auch bei unseren KooperationspartnerInnen in den Bundesländern, dem Programmkino Wels, dem Cinema Paradiso St. Pölten und dem Cinema Paradiso Baden gezeigt.

Wir danken allen FördergeberInnen, KooperationspartnerInnen, MedienpartnerInnen, und UnterstützerInnen für die Zusammenarbeit und allen GästInnen für ihren Besuch!

Gabi Frimberger
Festivalleiterin

Gabi Frimberger
Festivalleiterin

 

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