

Wir freuen uns auf interessante internationale Gästinnen und Gäste und die Gespräche mit ihnen.
© MFA Urszula Antoniak stammt aus Polen und studierte Produktion an der Akademie für Film und Fernsehen in Katowice und lebt heute in den Niederlanden. Sie realisierte verschiedene Kurzfilme (Fietser, 1992), drehte Produktionen für das Fernsehen, wie die romantische Komödie „Bijlmer Odyssee” und landete mit ihrem ersten Spielfilme „Nothing Personal” einen internationalen Erfolg.
Sie wird zur Premiere in Wien anwesend sein.
Florence Ayisi hat Produktion und Regie an der Northern School of Film and Television (NSTV) in Leeds, England, studiert. Sie ist Co-Regisseurin des Dokumentarfilms REFLECTIONS über einen schwarzen britischen Tänzer und Choreographen in Cardiff 2003, Regisseurin des Kurzfilms MY MOTHER: ISINGE und Co-Regisseurin von SISTERS IN LAW (FrauenFilmTage 2006). Ayisi unterrichtet praxisorientierte Recherche an der International Film School Wales, University of Wales, Newport (Quelle. Ventura Film)
Leider musste Florence Ayisi wegen eines Krankenhausaufenthaltes absagen. Sie wird von Catalin BRYLLA vertreten.
© Liberianische Botschaft Berlin Die liberianische Botschafterin in Berlin kommt für das Publikumsgespräch zum Film „Pray the devil back to hell” zu den FrauenFilmTagen 2010.
„Ich bin gebürtiger Österreicher und lebe seit 2000 in London. Ich arbeite als Dokumentarfilmregisseur und Cutter, und unterrichte Filmtheorie und -praxis als Professor an der University of Newport und University of East London. Meine Filme wurden weltweit in Festivals gezeigt. Darüberhinaus handeln die meisten Projekte, an denen ich gearbeitet habe, von Frauenthemen, u.a. in Zanzibar, Palästina, China, England und Brasilien.” (Catalin Brylla)
Sarah Diehl lebt in Berlin. Sie ist Diplom-Museologin, Magister in Afrikawissenschaften und Gender Studies. Im Verbrecher Verlag, Berlin, hat sie bei der Herausgabe verschiedener Anthologien (Kreuzbergbuch, Mittebuch und Neuköllnbuch) mitgearbeitet. Außerdem ist sie Herausgeberin von Brüste Kriegen (Verbrecher Verlag, 2004), eine Sammlung von Beiträgen, wie Mädchen lernen, mit körperlichen Veränderungen umzugehen. 2007 erschien im Alibri Verlag die von ihr herausgegebene Anthologie Deproduktion - Schwangerschaftsabbruch im internationalen Kontext; daneben schrieb sie Kurzgeschichten und journalistische Arbeiten in diversen Publikationen.
2008 stellte Sarah Diehl ihren Dokumentarfilm Abortion Democracy - Poland/South Africa über die Veränderungen in den Abtreibungsgesetzen in Südafrika und Polen und deren Auswirkungen auf die Lebensrealität von Frauen fertig. Der Film hat 2009 am XXIV. Black International Cinema Filmfestival in Berlin den Preis für den besten Film eines deutschen Filmemachers erhalten.
Seit 2009 arbeitet Sarah Diehl an einem neuen Dokumentarfilm Pregnant Journeys über Frauen, die in Europa, Afrika und Lateinamerika in andere Länder reisen müssen, um eine legale und sichere Abtreibung zu bekommen. Zudem schreibt sie an ihrem ersten Roman. Quelle: Wikipedia
© 2009 Jenny Gand geborene Peskoller, Jg. 1928, geboren in Lienz.
Übersiedelte mit ihrer Familie als Vierjährige nach Villach, wuchs hier auf und besuchte die dreijährige Hauswirtschaftsschule. Bereits als Jugendliche war sie in die Widerstandsarbeit ihrer Eltern eingebunden. Gemeinsam mit ihrer Mutter wurde sie im November 1944 von der Gestapo verhaftet, entging jedoch aufgrund ihres jugendlichen Alters einer Anklage vor dem Volksgerichtshof und überlebte.
Nach 1945 arbeitete sie mehrere Jahre als Sekretärin der KPÖ-Bezirksleitung in Villach, später im Sekretariat des Villacher Perau-Gymnasiums. Politisch engagierte sie sich in der Friedensbewegung, war langjähriges Vorstandsmitglied des KZ-Verbandes und ist bis heute im Vorstand des Vereins „Erinnern” tätig.
© 2009 Michael Dörfler Geboren 1978 in Ost-Berlin. Studium der Germanistik, Philosophie und Kunstgeschichte an der Albertus Magnus Universität in Köln. In dieser Zeit Praktika und Assistenzen bei verschiedenen Filmproduktionen (ndf, Regina Ziegler Filmproduktion, UFA, Phoenix Film, Endemol) und am Theater (Studiobühne Köln, Schauspielhaus Bochum, Ruhrtriennale).
Erste Arbeiten als Filmemacherin und Regisseurin sind die Kurzfilme Der Geheimniskrämer (2001), De veritate (2003) und die Theaterstücke gestern heute morgen (2002) und Wohnhaus Hoffnung (2004). 2005 Abschluss des Studiums mit einer Magisterarbeit zum Themenkomplex Fotografie / Erinnerung über den zeitgenössischen deutschen Autor Marcel Beyer. 2006/07 als Regieassistentin am Wiener Burgtheater beschäftigt (Produktionen u.a. mit Andrea Breth). 2008 entstehen neue Projekte: Der Kurzfilm Das Telefonat, zwei Kurzfilm-Drehbücher als auch ein Exposé für einen Langspielfilm. 2008/ 09 berufsbegleitender Masterstudiengang „Film- und Fernsehproduktion” an der Donau-Universität Krems. Jenny Gand lebt und arbeitet in Wien.
Geboren in Ludwigsburg, Deutschland. Aufgewachsen in Teheran und Wien. Studium der Theaterwissenschaft in Wien und Film an der UCLA in Los Angeles. Mit Children of the Prophet realisiert sie 2006 ihren ersten Dokumentarfilm über Religion und Tradition in der iranischen Gesellschaft. Quelle: Viennale
© Sepp Gallauer Caroline Peters begann ihre Laufbahn 1995 an der Schaubühne, Berlin. Ab 1999 arbeitete sie als freie Schauspielerin am TAT Frankfurt, bei Marthaler in Zürich und bei Tom Stromberg am Deutschen Schauspielhaus in Hamburg. Dort lernte sie 2000 René Pollesch kennen, mit dem sie seither in unzähligen Produktionen intensiv zusammengearbeitet hat, an der Volksbühne wie in Wien, und der zu ihrer wichtigsten und prägendsten Theaterbegegnung wurde.
Seit 2004 ist sie regelmässig am Burgtheater tätig, wo sie in Casino, Akademie und Burg mit verschiedenen interessanten Regisseuren zusammen gearbeitet hat, u.a. mit Gottscheff, Nicolas Stemann und Stephan Kimmig. Dort begegnete sie auch ihrem zweiten wichtigen Regisseur, Luc Bondy. 2006 war sie für ihre Rosalie in „Höllenangst” zum Nestroy-Preis nominiert. 2007 hat sie den Nestroy gemeinsam mit Sophie Rois moderiert.
Dieses oft bei Pollesch eingesetzte Bühnenpaar spielte 2008 bei den Wiener Festwochen in Koproduktion mit den Wiener Festwochen in Luc Bondys Inszenierung von „Die Zofen”. Im Kino war sie 2004 mit einem internationalen Film „Walk on Water” (Israel) und mit mehreren deutschen Produktionen zu sehen („Schöne Frauen” (Sathyan Ramesh), „Torpedo” (Helene Hegemann), „Prinzessinnen” (Birgit Grosskopf), „UmDeinLeben” (Gesine Danckwart)). Fernsehzuschauern wurde sie bekannt in ihrer Rolle in dem aufsehenerregenden Mehrteiler „Contergan” (Regie: Adolph Winkelmann), dem Spielfilm „Arnis Welt”, für den sie 2007 den Adolf- Grimme-Preis erhielt, sowie dem preisgekrönten Drama “Schlaflos” als rachsüchtige Tochter von Senta Berger (beide Filme in der Regie von Isabell Kleefeld).
© 2009 Michael Dörfler Dr.in Lisa Rettl, Jg. 1972, lebt und arbeitet als freiberufliche Historikerin und Ausstellungskuratorin in Wien. Studium Anglistik und Geschichte an den Universitäten Graz und Klagenfurt. Seit 1999 intensive Beschäftigung mit dem Partisanenwiderstand in Kärnten und österreichischer Erinnerungskultur, in den letzten Jahren verstärktes Interesse an biografischen Arbeiten. Zahlreiche Publikationen und Ausstellungen zu zeitgeschichtlichen Themen. „Wilde Minze” ist die erste filmische Arbeit.
Filmographie: