Festival 2018


Ehrenschutz
2018 // Sandra Frauenberger

Ehrenschutz 2018 // Sandra Frauenberger

Liebe Filminteressierte, liebes Publikum!Portrait Sandra FRAUENBERGER

Bereits zum 15. Mal ermöglichen uns die FrauenFilmTage einen Blick auf und hinter die Leinwand der sonst meist verborgen bleibt. Sowohl die Geschichten der Figuren, als auch jene der Filmschaffenden zeigen auf vielfältige Weise welche Herausforderungen am Weg in eine gleichberechtigte Gesellschaft noch vor uns liegen. Gleichzeitig machen sie Mut, ermöglichen Austausch und dienen als Vorbilder. Gerade in Zeiten der frauenpolitischen Rückschritte, kann es davon gar nicht genug geben!

Die FrauenFilmTage schaffen Raum für wichtige Diskussionen, berührende Erlebnisse und unterhaltsame Abende. Ich wünsche allen Beteiligten und BesucherInnen eine anregende Zeit und spannende FrauenFilmTage 2018.

Ihre Wiener Frauenstadträtin
Sandra Frauenberger

Foto: © PID/Bohmann


Ehrenpreis
2018 // Gertraud Eiter und Gerlinde Schwarz
Foto FrauenFilmTage 2018

Ehrenpreis 2018 // Gertraud Eiter und Gerlinde Schwarz

In diesem Jahr ging der Ehrenpreis wieder in ein Bundesland, und zwar nach Tirol in die Landeshauptstadt Innsbruck an die Gründe­rinnen der Frauenfilmreihe kinovi[sie]on: Gertraud Eiter und Gerlinde Schwarz. Seit 14 Jahren zeigen die beiden Kuratorinnen künstlerisch anspruchsvolle Filme von Regisseurinnen, die sonst nicht im Kino zu sehen wären.

„Mit dem Filmzyklus kinovi[sie]on machen wir darauf aufmerksam, dass Frauen als Filmemacherinnen signifikant unterrepräsentiert sind und setzen ein Zeichen für Sichtbarkeit“, so Gertraud Eiter bei der Preisverleihung. „Bereits im Namen dieses Projekts drückt sich die Vision von Gleichberechtigung – nicht nur in der Filmbranche –  aus“, ergänzt Gerlinde Schwarz.

Die sorgfältig ausgewählten Spiel- und Dokumentarfilme, Trick- und Animationsfilme zeigen die Vielfältigkeit des Filmschaffens von Frauen.

Der Erfolg gibt den beiden Kuratorinnen Gertraud Eiter und Gerlinde Schwarz Recht. Rund 1.300 BesucherInnen jährlich honorieren die Qualität dieser Filmreihe.

Die Laudatio hielt Prof. (FH) Dr. Verena Teissl, Professor for Cultural Studies & Cultural Management an der Fachhochschule Kufstein Tirol Bildungs GmbH.

kinovi[sie]on – ein Projekt des Otto Preminger-Instituts (Leokino / Cinematograph) – stellt seit dem Internationalen Frauentag 2005 einmal monatlich (jeweils am 8.) das Filmschaffen von Frauen in den Mittelpunkt.

Der Ehrenpreis wurde gestaltet von Keramikkünstlerin Vivien Schneider-Siemssen. Wir danken der Sponsorin des Ehrenpreises Rechtsanwältin Dr.in Alexia Stuefer.

Foto: © Jana Madzigon

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Personale
2018 // Lisa Oláh (Casting)
OLÁH Lisa

Personale 2018 // Lisa Oláh (Casting)

Vita

Die Personale der FrauenFilmTage 2018 widmen wir der Casterin Lisa Oláh, die in einer Reihe von österreichischen und internationalen Produktionen für die Auswahl der SchauspielerInnen verantwortlich zeichnet. Ihr Cast für Ruth Beckermanns DIE GETRÄUMTEN wurde ein großer Erfolg, der Film mit dem Großen Diagonale-Preis 2016 ausgezeichnet. Aktuelle Arbeiten sind LICHT für Barbara Albert, COPS für Stefan Lukacs und NEVRLAND für Gregor Schmidinger.

Die FrauenFilmTage zeigen zu gemeinsam ausgewählten Filmen Beispiele der Arbeit von Lisa Oláh: Castings mit Laien und SchauspielerInnen, spannende Findungsprozesse sowie die Arbeitsabläufe eines selten „beleuchteten“ Teils der Filmherstellung.

Interview

Die FrauenFilmTage stellten Lisa Oláh einige Fragen zu ihrer Arbeit als Casterin.

Wann beginnt deine Arbeit?

Eigentlich mit der Projektentwicklung. Nach dem Drehbuch bin ich das erste Department, das mit der Arbeit beginnt, oft ist das Drehbuch noch nicht ganz fertig.

Foto: © Stefan Oláh

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Tribute
2018 // Ula Stöckl (zum 80. Geburtstag)
Portrait von Ula Stöckl

Tribute 2018 // Ula Stöckl (zum 80. Geburtstag)

Vita

Ihr Film NEUN LEBEN HAT DIE KATZE (1968) gilt als erster feministischer Film der BRD. Sie realisierte über zwanzig
Filme, zu denen sie die Dreh­bücher meist selbst schrieb und auch produ­zierte. Viele ihrer Filme reflektieren Erfahrungs­welten von Frauen. Ihre Bildersprache sprengt die Grenzen konventioneller filmischer Erzählformen und schafft eine Realität zu der Träume, Ängste und Ungesagtes ganz selbstverständlich gehören.

Ula Stöckl war mit ihren Filmen auf vielen internationalen Festivals vertreten und arbeitete über 20 Jahre für das
Auswahlkomitee der Berlinale sowie in anderen Festivals und Jurys, z.B. dem Festival International de Films de
Femmes in Créteil und den Internationalen Filmfestspielen in Venedig.

Heute lehrt sie als Professorin für Regie und Frauen im Film an der University of Central Florida.

Kurzporträt (YouTube 5′)

 

Wir freuen uns, dass Ula Stöckl vom 4.3. bis 6.3.2018 zu Gast in Wien sein wird.

Foto: © Ula Stöckl

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Trailer
2018

Trailer 2018

Fotos

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Eröffnung


Ehrenpreis


Personale


Tribute


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2018

Danke 2018

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