23.–26.10.2008 – „FrauenFilmTage in Minsk”

Vom 23.10. bis 26.10.2008 wurde in Minsk erstmalig eine Auswahl der FrauenFilmTage 2008 Wien gezeigt.

Die Filmauswahl bestand aus Dokumentarfilmen und Spielfilmen von Regisseurinnen mit frauenpolitischen Themenschwerpunkten:

  • Frauenhandel,
  • Frauenleben in patriarchal strukturierten Gesellschaften,
  • Situation von Minderheiten,
  • Aktuelle Rechtsprechung am Beispiel Kosovo,
  • Spiegelbild einer modernen Gesellschaft.

Gezeigt wurde eine internationale Auswahl von 8 Filmen aus den Ländern: Burkina Faso, USA, Jamaika, Kosovo, Österreich, Iran, Niederlande.

Do. 23.10.2008

Die Filmreihe begann am 23.10.2008 mit einer Vorführung des Filmes „Kurz davor ist es passiert ...” in der State Linguistic University. Nach der Vorführung gab es eine rege Diskussion über das Thema Frauenhandel mit den ca. 30 Schülerinnen in deutscher Sprache. Vielen Mädchen war die Problematik nicht bewusst, auch herrschte ein anderes Bild von der Frau im „Westen”. Im persönlichen Gespräch kam die Ansicht, dass Frauen im „Westen” selbstbewusst und gleichberechtigt seien.

Parallel zur Vorführung gaben Annette und Gabriele dem staatlichen Radio ein Interview für eine Morgensendung von 10 Minuten, die übersetzt wurde. Thema waren die Filmreihe, weibliche Filmsprache, ob notwendig oder nicht, die Gleichstellung der Geschlechter, ob wünschenswert oder nicht.

Fr. 24.10.2008

An diesem Tag wurde der Film „Maimouna – La vie devant moi” über das Thema Genitalverstümmelung im Center for International Studies Minsk in kleinem Kreis gezeigt.

Nach dem Film gab es ein Round-Table-Gespräch über die Situation von Frauen in traditionellen Gesellschaften.

Sa. 25.10.2008

Im Filmmuseum von Minsk wurde der Dokumentarfilm „Wer bist du, dass du sprichst” über fünf Frauen und Transsexuelle, die sexuelle Folter durch Vertreter des Staates erlitten haben, gezeigt. Nach dem Film gab es eine rege Diskussion über den Film, sowie über das Thema Vergewaltigung als Einschüchterung und Kriegsmittel.

Als weiteren Film zeigten wir „Stages (Tussenstand)” der holländischen Filmemacherin Mijke de Jong, die in diesem Film ein realistisches Bild von Beziehungen zeigt, von Personen, die nicht miteinander kommunizieren wollen und können und doch eine Bindung haben.

Parallel dazu wurden die Filme „Our land – Our life” und „Rule of law” gezeigt.

So. 26.10.2008

Leider mussten Annette und Gabriele an diesem Tag abreisen und konnten an den Filmvorführungen nicht mehr teilnehmen.

Gezeigt wurden die Filme „Queens of sound” und „The unwanted woman”.

Fotos

(Foto: © C.C.Amsuess)
Studentinnen in der State Linguistic University.

 

(Foto: © C.C.Amsuess)
ZuschauerInnen im Filmmuseum.

 

 

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