Erste Einblicke in die FrauenFilmTage 2012
adopted

Gudrun F. Widlok, Rouven Rech, Ghana/Deutschland 2010, 89 Min., Dokumentarfilm, Farbe, DVD, OmdU
Eine dokumentarische Utopie eines ungewöhnlichen kulturellen Austauschs. Afrikanische Großfamilien adoptieren europäische Erwachsene, die von ihren Familien entfremdet sind. Die Großfamilien in Ghana erwarten bereits mit Spannung auf die bevorstehende Zusammenführung mit ihren neuen Familienmitgliedern.
Der Film folgt drei EuropäerInnen, die durch die Organisation ADOPTED nach Ghana vermittelt wurden, erzählt von ihren Erwartungen, dem Prozess der Annäherung und von (un)vermeidbaren Missverständnissen.
Tagaus, tagein

Richard Rossmann, Österreich 2011, 80 Min., Dokumentarfilm, Farbe DVD, DF
„Der Tag an dem ich aufhöre, bin ich tot.“ Seit dem Tod des Großvaters 1958 führt Richard Rossmanns Großmutter Thresl den Harhamhof – tagaus, tagein. Nächsten April wird sie 100 Jahre alt. Für ihre Gäste ist sie die Herrin einer zeitlosen Welt. Doch nicht jedem gefällt die Art und Weise wie sie den Harhamhof führt. Ihr Sohn Hans drängt sie seit Jahrzehnten zur Übergabe des Hofes. Thresl will davon jedoch nichts wissen. Ein Film über Heimat und Familie, über Willenskraft und die Würde des hohen Alters.
The Look – Charlotte Rampling

Angelina Maccarone, Deutschland 2011, 94 Min., Dokumentarfilm, Farbe, 35mm, OmdU
Ein spannendes und sehenswertes Porträt der faszinierenden Schauspielerin Charlotte Rampling. In neun Kapiteln und Begegnungen teilt sie ihre pesönliche Sichtweise zu Tod, Schönheit, Alter, Tabu, Begehren oder Liebe mit WeggefährtInnen und Vertrauten wie Peter Lindbergh, Paul Auster, ihrem Sohn Barnaby Southcombe oder Juergen Teller. Angelina Maccarone gelingt eine große Nähe zu Charlotte Rampling und damit eine große Intimität.
Regisseurin Angelina Maccarone ("Fremde Haut") verzichtet bewusst auf die gewohnt chronologische Aufmachung von Porträtfilmen und schafft mit den Spotlight-artigen Sequenzen eine starke Collage über die schillernde Stilikone (Kino.de).
Personale 2012
Sie arbeitet seit über 20 Jahren an international prämierten Spiel- und Dokumentarfilmen. Karina Resslers künstlerische Tätigkeit als Editorin beeindruckt durch ihre filmanalytische Kompetenz, ihre Begeisterung für anspruchsvolle Filmprojekte und ihre emotionale Nähe zu frauen- und gesellschaftspolitischen Themen. 
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