Nachlese zu den FrauenFilmTagen 2016

[: Plakat der FrauenFilmTage 2016 :]

Die FrauenFilmTage 2016 gingen am 15.3.2016 mit einer Sonderveranstaltung in der Aula der Universität Wien offiziell zu Ende.

Die ZuschauerInnen honorierten das abwechslungsreiche Filmprogramm mit einem noch nie da gewesenen BesucherInnenansturm. Mit rund 2.000 BesucherInnen bei 25 Veranstaltungen und einem Plus von 30 Prozent bei 23 Veranstaltungen im Vergleich zum Jahr 2015 kann das Team der FrauenFilmTage sehr zufrieden auf ein gelungenes Festival zurückblicken. Sowohl die Eröffnung am 25.2. im Filmcasino mit dem tunesischen Film KAUM ÖFFNE ICH DIE AUGEN in Anwesenheit der Regisseurin Leyla Bouzid war ausverkauft, als auch die meisten Vorführungen im Filmhaus Kino, wie THE GIRL KING, ADULT CAMP, AYANDA, NAHID, VERGINE GIURATA, DRIVING WITH SELVI und GAYBY BABY.

Uraufführung hatte im Rahmen der FrauenFilmTage 2016 HILDEGART ODER: PROJEKT SUPERWOMAN in Anwesenheit der Regisseurin Barbara Caspar.

Großes Interesse gab es auch an den Filmen der Personale, die 2016 der Kamerafrau Eva Testor gewidmet war, sowie erfreulicherweise auch den filmischen Schwerpunkten „Filmland Polen“ und „Frauen & Humor“. Am 2.3.2015 diskutierten über die Situation filmschaffender Frauen im Polnischen Institut die Regisseurinnen Angela Summereder, Kinga Debska, Magdalena Chmielewska und die Vizedirektorin des Österreichischen Filminstituts Iris Zappe-Heller.

Im Haus der Europäischen Union zeigten wir zum Thema „Frauen & Flucht“ den Film NOT WHO WE ARE und diskutierten vorher mit der Präsidentin von „Ärzte ohne Grenzen“, Margaretha Maleh, der Vertreterin der Organisation „train of hope“ Fatima Almukhtar und der MEP (Mitglied des Europäischen Parlaments) Ulrike Lunacek.

Der Ehrenpreis der FrauenFilmTage 2016 ging an die Initiatorinnen und Aktivistinnen der Plattform „For a Thousand Lives: Be Human“: Produzentin Ursula Wolschlager, Regisseurin Nathalie Borgers, Anne Laurent-Delage (International Relations Austrian Films) und Produzentin Fabienne Servan-Schreiber. Es erschien uns ein wichtiges Zeichen, bei abnehmender Solidarität und Zivilcourage sowie schwierigen wirtschaftlichen Rahmenbedingen gerade jetzt eine Initiative auszuzeichnen, die an die Menschlichkeit appelliert und von Politikern auf EU-Ebene und in Österreich ein Handeln gemäß der internationalen Flüchtlingskonvention und der Grundwerte einfordert.

In der Aula der Universität Wien zeigten wir in Kooperation mit der Abteilung Gleichstellung und Diversität zum Thema „Alltags:Handlungen – Von Sexismen, sexueller Gewalt und Gegenstrategien“ die Filme MAJORITÉ OPPRIMÉ (FR 2010) und Ausschnitte aus #1: COMMON PLACES (AT 1999). Die Theatergruppe InExActArt ermutigte die ZuschauerInnen ebenfalls, Gegenstrategien zu entwickeln. Es diskutierten Katharina Beclin (Institut für Strafrecht und Kriminologie, Universität Wien), Fiona Rukschcio (Filmemacherin), Berivan Sayici (ÖH Frauen*Referat, Universität Wien), Helga Treichl (Beratungsstelle Sexuelle Belästigung und Mobbing, Universität Wien), Rada Živadinović (ÖH Frauen*Referat, Universität Wien), moderiert von Ursula Wagner (Abteilung Gleichstellung und Diversität, Universität Wien).

Einige Filme aus unserem Programm wurden auch bei unseren KooperationspartnerInnen in den Bundesländern, dem Programmkino Wels, dem Cinema Paradiso St. Pölten und dem Cinema Paradiso Baden gezeigt. Auch der Filmclub Bregenz zeigte zwei Filme zum Thema „Frauen & Humor“.

Wir danken allen FördergeberInnen, KooperationspartnerInnen, MedienpartnerInnen und UnterstützerInnen für die Zusammenarbeit!

Gabi Frimberger
Festivalleiterin

 

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